DIE POLIZEIINSPEKTION SCHÖDER INFORMIERT...

Die Polizeiinspektion Schöder informiert (siehe auch PDF):

Richtiges Verhalten am Schutzweg von Autofahrern und Fußgängern:
Ein Autofahrer hat einem Fußgänger das ungehinderte und ungefährdete Überqueren der Straße auf dem Schutzweg zu ermöglichen. Dazu ist es aber nicht immer notwendig das Auto anzuhalten, wenn sich ein Fußgänger bloß einem Zebrastreifen nähert. Der Fahrzeuglenker muss seine Geschwindigkeit so wählen, dass er vor einem Schutzweg (Zebrastreifen) rechtzeitig stehen bleiben kann.
Fußgänger dürfen einen Schutzweg nicht unmittelbar vor einem herannahenden Fahrzeug und für den Lenker überraschend betreten. Der Fußgänger muss einen Schutzweg auch „in angemessener Eile“ überqueren.
ACHTUNG!: Kindern ist immer, also auch ohne Vorhandensein eines Schutzweges, das sichere und unbehinderte Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen! Das gilt bereits auch dann, wenn Kinder die Fahrbahn noch gar nicht betreten haben, sondern diese erkennbar überqueren wollen.

Kriminalstatistik 2017:
Die Zahl der Anzeigen sank 2017 österreichweit um 5,1 Prozent auf 510.536 gegenüber 2016 (537,792). Die Aufklärungsquote stieg im Vergleich mit 2016 (45,9 %) um 4,2 Prozent auf 50,1 Prozent.
Die größte Herausforderung für die Polizei stellen Delikte dar, die im Internet passieren. Die Zahl der Anzeigen wegen Internetkriminalität stieg 2017 auf 16.804 Anzeigen; um 28,3 Prozent mehr gegenüber 2016 (13.103).

VORSICHT - INTERNETBETRUG – Email-Spoofing - gefälschte Email-Überweisungsaufträge des Vereinsobmanns/frau oder des Firmenchef/in:
In letzter Zeit haben mehrere Vereins-Kassier/innen in Österreich ein Email von ihrem angeblichen Obmann oder Obfrau erhalten, dass der Verein dringend Geld ins Ausland überweisen müsse. Diese Betrugsmasche ist natürlich auch bei Firmen in der Konstellation Geschäftsführer – Buchhaltung möglich. Falls der Empfänger dieser Aufforderung nicht nachkomme, würde der Verein(die Firma) viel Geld verlieren oder großen Schaden erleiden.
Ein solches Email ist vermutlich gefälscht – sogenanntes Email-Spoofing - die Nachricht könnte ungefähr so lauten:
Betreff: Wichtig
Hallo Vorname (des Kassier/in - Buchhaltung)
Ich muss Dich bitten heute noch eine Überweisung zu machen. Sag mir Bescheid damit ich dir die Bankverbindung zukommen lassen kann – ich warte auf deine Antwort.
Grüße
Vorname Nachname der Obfrau/des Obmanns – Firmenchef/in
Von meinem iPhone gesendet
Kassier/innen oder Buchhalter, die auf dieses Email antworten, senden ihre Nachricht an professionelle Internetbetrüger. Daraufhin übermitteln Ihnen diese die Bankverbindung mit der eindringlichen Aufforderung sofort zu überweisen, da sonst für den Verein (Firma) ein großer Schaden entstehen würde. Natürlich kann auch noch eine Scheinrechnung angefügt sein. Ist der Betrag erst überweisen, ist das Geld in den meisten Fällen verloren.
Woran erkennen Sie gefälschte Emails ihrer Obfrau/ihres Obmanns oder Firmenchef/in?
Das Email langt im Posteingang mit der offensichtlich „echten“ Email-Adresse ihrer Obfrau/ihres Obmanns (von:) ein. Die Fälschung können Sie unter anderem daran erkennen, dass beim Klick auf Antworten (reply-to – Adresse) in der Empfängeradresse (an:) nicht mit der Absenderadresse übereinstimmt.
Weitere Anhaltspunkte für ein gefälschtes Email sind natürlich auch eine unübliche Anrede, Grüße, Fehler im Text oder unübliche Vorgangsweisen.
Wie kann man sich schützen?
Schulen Sie ihre Mitarbeiter auf diese Vorgangsweise, damit Sie nicht zu den Geschädigten zählen. Im Zweifel kann meist ein direkter Anruf beim Obmann/Obfrau oder Firmenchef/in alle Ungereimtheiten beseitigen.


Für Fragen, Anzeigen und Auskünfte stehen die Beamten der PI Schöder jederzeit persönlich oder unter der TelNr. 059133/6364, E-Mail:PI-ST-Schoeder@polizei.gv.at , zur Verfügung.

 

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